Manuela Mees

Osteopath Formulare in, Kinderosteopathin, Heilpraktikerin,  
Dipl. Ortho. Manualtherapeutin

Ich bin Moselanerin und lebe mit meiner Familie in Briedel.

Nach jahrelanger Berufserfahrung mit zahlreichen Fortbildungen wurde mein Interesse geweckt, ein ganzheitliches Therapiekonzept zu erlernen: die Osteopathie.

Denn jeder Mensch ist einzigartig und verlangt bei Störungen und Erkrankungen eine einzigartige und individuelle Therapie.

Einzelne Strukturen erkranken häufig als Folge von Kettenwirkungen im menschlichen Körper, so dass eine lokale Linderung nur kurzfristig erfolgen kann, wenn nicht die Ursache therapiert wird.

Diese bewegenden Erkenntnisse inspirierten mich, eine fünfjährige Grundausbildung und eine spezielle zweijährige Kinderausbildung in der Osteopathie zu absolvieren. Fortlaufend nehme ich an osteopathisch-medizinischen Fortbildungen teil, um auf dem aktuellen Wissensstand zu bleiben.

Meine Leistungen

  • Parietale Osteopathie
  • Viscerale Osteopathie
  • Kraniosacrale Osteopathie
  • Fasciale Osteopathie
  • Versorgende Osteopathie

Manchmal ist es wichtiger zu wissen, warum ein Mensch erkrankt ist, statt zu wissen, woran ein Mensch erkrankt ist.

Zu Diagnostik und Therapie gehören fünf große Gebiete:

Die parietale Osteopathie

Der gesamte Bewegungsapparat (mit seinen Stütz- und Haltefunktionen).

Die viscerale Osteopathie

Das gesamte Organsystem (mit seinen lebenswichtigen Funktionen).

Das kraniosacrale Osteopathie

Das gesamte Nervensystem (mit seiner Systemsteuerung).

Die fasciale Osteopathie

Das gesamte Bindegewebe (mit seinem „Netzwerk“ zwischen allen Systemen; es dient dem Informationsaustausch und der Versorgung).

Die versorgende Osteopathie

Das gesamte Gefäßsystem mit Arterien, Venen und dem Lymphsystem zur Versorung und Drainage aller Körperregionen mit lebenswichtigen Körperflüssigkeiten.

Was ist Osteopathie?

Osteopathie wurde bereits im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt A. T. Still (1828-1917) entwickelt und lehnt an die alte Lehre des Hippokrates als Körperarzt, Philosoph und Seelsorger an. Dieser sieht als erster den Menschen als "Einheit von Körper, Verstand und Seele". Er begleitete seine Patienten wohl wissend, dass natürliche Selbstheilungskräfte, die „vis mediatrix naturae“, eine Genesung herbeiführen werden, sobald die Rahmenbedingungen dafür auf allen Ebenen geschaffen sind.

Ein Osteopath benutzt zur Diagnostik nur seine Hände und erspürt auf diesem Wege kleinste Fehlstellungen von Knochen, Spannungen um und in Organen (Struktur), die zu einer Irritation der umliegenden Nerven und Gefäße führen können.

Besonders Läsionen der Wirbelsäule bedrängen dabei die umliegenden Nervenzentren (Steuerung) und führen zu  einer Beeinträchtigung des freien Zu- bzw. Abflusses der Körperflüssigkeiten in Form von Blut, Lymphe und „Nervenwasser“. Die daraus resultierende Auszehrung oder Überfüllung der oftmals weit entfernten Versorgungsgebiete schwächt das dortige Potential (Funktion) der Selbstheilungskräfte, und eine Erkrankung in diesem Gebiet kann die Folge sein.

Ziel ist es, das gesunde Gewebe zwischen Struktur, Funktion und Steuerung wieder herzustellen.

Denn jeder Mensch ist ein einzigartiges Kunstwerk der Natur.

Dazu ist ein vernetztes Denken und Handeln, sowie fundiertes anatomisches und physiologisches Grundwissen unabdingbar, um Traumata oder Läsionen im Gewebe zu lösen.

Der traditionelle Osteopath widmet sich mit diesem Wissen weniger den Symptomen; er sucht vielmehr die Ursache der Beschwerden und das individuelle Gesundheitspotential („den eigenen inneren Arzt“) in dem Patienten. Damit der Mensch seine Mitte zwischen Körper, Geist und Seele wieder findet.

Voraussetzung ist intaktes und kompensationsfähiges Gewebe.  Mit diesem kann eine Linderung der Symptome sowie eine Heilung erfolgen. Daraus folgt, dass der Mensch im Alltag widerstandsfähiger wird und seinen Rhythmus zwischen seinem Alltagsstress und seinen Erholungsphasen finden kann.

Hier sind besonders hohe Erfolge in der Säuglings- und Kinderbehandlung zu erzielen, da diese noch über ein großes Potential an Selbstheilungskräften besitzen.

Erwachsene Patienten tragen durch aktive Mithilfe und die Bereitschaft zur Eigenwahrnehmung in Bezug zu ihrem Körper, aber auch auf Noxen, Schlafverhalten, Ernährung, Bewegung und Stressfaktoren, entscheidend zu ihrem Behandlungserfolg bei.

Welche Krankheitsbilder behandelt Osteopathie?

Alle, mit denen Sie nicht leben möchten!

Vor der ersten Behandlung ist eine Abklärung Ihrer Symptome durch einen Facharzt empfehlenswert. Die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen und die schulmedizinischen Untersuchungen Ihres Kindes sind unabdingbar und keinesfalls durch Osteopathie zu ersetzen.

Vorhandene Befunde, wie aktuelles Blutbild, Röntgenbild, CT oder MRT vervollständigen die Diagnostik.

Grenzen der Osteopathie:

Osteopathie behandelt keine bösartigen Geschwüre oder Tumore, keine akuten Infekte, Notfälle oder schwere psychische Erkrankungen.

Osteopathie kann hier nur unter schulmedizinischer Versorgung begleitend eingesetzt werden.

Abrechnung der Behandlung

Osteopathie ist eine Privatleistung. Ärzte und Heilpraktiker rechnen die osteopathische Leistung nach der eigenen berufsständigen Gebührenverordnung ab. Für die erste Behandlung mit ausführlicher Anamnese, Untersuchung, Behandlung und Empfehlungen muss mit einem Kostenbeitrag von 80 - 120 Euro gerechnet werden.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung; immer mehr Krankenkassen übernehmen anteilige Kosten.

Buchempfehlungen

Mein beruflicher Werdegang:

1993 bis
  • Staatsexamen Physiotherapie
  • Fortbildungen: PNF, Cyriax, FBL, Kinderrückenschule, MT
1999
  •  Abschluss der zweijährigen Weiterbildung in Orthopädischer Manueller Therapie (OMT)
2000
  • Eröffnung der eigenen Physiotherapie-Praxis
2001 bis
  • Diplom in Orthopädischer Manueller Therapie
  • Fortbildungen: APM, MLD, Craniomandibuläre und Craniofasziale Techniken (CMD), Kinderkopfschmerzseminar
  • Prüfung zur Heilpraktikerin in Ingolstadt
2008
  • Prüfung mit Auszeichnung bestanden vor der IFAO und BAO zur Osteopathin (fünfjährige Ausbildung)
  • Fortbildung in Ohrakupunktur, Geburtstraumen und deren Auswirkung auf die Entwicklung des Säuglings und Kleinkindes
2009
  • Geburt meines Sohnes
  • Kinderosteopathie-Kurse 1 – 3 bei T. Esser in München und Berlin
2010
  • Biodynamik-Kurs Pädiatrie am Starnbergersee mit Tom Esser
  • "Gynäkologie und Prostata" in Neuss mit M. Vleminckx
  • Schröpftechniken in Trier mit Isabella Günther
2011
  • Beginn der zweijährigen Kinderausbildung in Osteopathie bei P. Dijs und M. Kenter in Neuwied
  • Thesenarbeit in der Osteopathie zum Thema „Hüftdysplasie bei Säuglingen“
  • Geburt meiner Tochter
2012
  • Schließung meiner Physiotherapie-Praxis
  • Abschluss der zweijährigen Kinderausbildung
  • Anerkennung der Thesenarbeit bei der IFAO und BAO - HP-Kurse Frauenheilkunde
  • Ab März eigene Osteopathie-Praxis in Enkirch
2013
  • Eigene Praxis bis August
  • Ab September angestellte Tätigkeit als Osteopathin bei Frank Steffes
2014
  • Weiterbildung "Pharmakologie und Wechselwirkung"
  • Jahreskongress der Osteopathie
  • Vorträge in der Geburtsvorbereitung im Krankenhaus Traben-Trarbach
2015
  • Fortbildungsreihe in Bad Alexandersbad bei Norbert Neumann: "Cranio Tiefenarbeit und Organsprache, Emotionale Cranio beim Internationales & Interdisziplinäres Symposium der Osteopathie" in Berlin
2016
  • Wiedereröffnung meiner eigenen Osteopathie- und Kinderosteopathie-Praxis in Briedel
  • Fortbildungsreihe in Bad Alexandersbad bei Norbert Neumann: "Cranio Tiefenarbeit und Organsprache, Emotionale Cranio beim Internationales & Interdisziplinäres Symposium der Osteopathie" Modul 2
  • Kinesiologie - Touch for Health I, Saarbrücken, Frauke Struck-Haas
  • Kinesiologie - Touch for Health II, Saarbrücken, Frauke Struck-Haas
  • Internationales und interdisziplinäres Symposium der Osteopathie, Osteopathen Kongress
2017
  • Cranio Tiefenarbeit und Organsprache Modul 4, Norbert Neumann in Bad Alexandersbad
  • Beginn meiner Schamanischen Ausbildung, Akademie Seelenvision Lelah Wakan, Starkenburg
  • Kinesiologie Edu-K® TOUCH FOR HEALTH III-IV, Augsburg, Hannelore Maiß
  • Brain Gym® I+II, Augsburg, Hannelore Maiß
  • Teilnehmerin der OSTINF Studie bei der AFO, Thema: Osteopathische Behandlung von Säuglingen im ersten Lebensjahr, mit den 5 häufigsten Krankheitsbilder in der Osteopathie, Idiopathische Säuglingsasymmetrie, Plagiozephalie, Fütterstörung, Schreibaby und Schlafstörung
2018
  • geplant im Nov. 2018: Osteopathie-Kongress, Berlin, Fasziale Ansätze der Osteopathie im klinischen Kontext, Workshops: "Embryologie, Geburtsverlauf und die cranio-sterno-sacrale Achse" (Anthony G. aus Chile) und "Übertragene Schmerzen und das autonome Nervensystem mit besonderer Betonung der Faszien" (Prof. Dr. Wilfrid Jänig)